RUB » Blue Square » Veranstaltungen » Icarus: Wie das Internet der Tiere entsteht

Icarus: Wie das Internet der Tiere entsteht

Kategorie(n): 
Einblicke
Veranstaltungsreihe(n): 
Veranstalter: 
Dezernat Hochschulkommunikation der RUB
Montag, 28. September 2020, 18:00 Veranstaltung fällt aus!
Etage: 
1

Nachdem die Erdbeobachtung mit Satelliten anfangs hauptsächlich für militärische Zwecke gedacht war, nutzen wir sie heute auch intensiv, um mehr über unseren Planeten zu erfahren. Insbesondere in Zeiten des globalen Klimawandels ist es wichtig, Messwerte und deren Veränderungen über lange Zeiträume und auf einem weltweiten Maßstab aufzuzeichnen. Eine beachtliche Flotte an Satelliten dreht inzwischen ihre Bahn um die Erde. Um ihren Aufgaben gerecht zu werden, nutzen sie ein hohes Maß an Technik. Doch warum bedienen wir uns eigentlich nicht Sensoren der besonderen Art, nämlich den Sinnen der Tiere? Das deutsch-russische Projekt Icarus möchte die internationale Raumstation ISS nutzen, um Bewegungen von Tieren weltweit auszuwerten. Oft zeigt ihr Verhalten Änderungen in deren Umwelt an. Analog zum "Internet of Things" soll Icarus den Grundstein legen für ein "Internet der Tiere". Dieses könnte uns in Zukunft wichtige Informationen über den Zustand unseres Planeten liefern.

Referent: Johannes Weppler, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

öffentlich
ohne Anmeldung
Eintritt frei